Warum überhaupt
KI-generierter Text hat einen Fingerabdruck. „Stellt ein Zeugnis dar für…”, die ewige Dreier-Regel, Em-Dashes im Sekundentakt, „Es ist nicht nur X, es ist Y” — Leser spüren das, auch wenn sie es nicht benennen können. Wer KI zum Schreiben nutzt, aber klingen will wie ein Mensch, muss diese Muster gezielt wieder rausnehmen.
Was der Skill macht
Er scannt einen Text auf über zwei Dutzend bekannte KI-Muster und schreibt sie natürlich um — grob in vier Gruppen:
- Inhalt — aufgeblähte Bedeutung („markiert einen Wendepunkt”), Werbe-Sprech, vage Quellen („Experten sagen”), formelhafte „Herausforderungen und Ausblick”-Absätze
- Sprache — überstrapazierte KI-Vokabeln (delve, tapestry, pivotal…), Umgehung von einfachem „ist/sind”, Negativ-Parallelismen, erzwungene Dreier-Gruppen
- Stil — Em-Dash-Flut, mechanischer Fettdruck, Emoji-Deko, geschweifte Anführungszeichen
- Kommunikation & Füllwörter — Chatbot-Reste („Ich hoffe, das hilft!”), Knowledge-Cutoff-Disclaimer, unterwürfiger Ton, Hedging, generische Gute-Laune-Schlüsse
Der Clou
Muster entfernen ist nur die halbe Miete. Sauberer, aber seelenloser Text ist genauso entlarvend. Der Skill legt darum aktiv wieder Stimme rein — Meinung, Rhythmus, konkrete Details statt glatter Neutralität.
Warum wir ihn teilen
Wir nutzen ihn selbst. Er stammt von @blader und baut auf der von der Wikipedia-Community gepflegten Sammlung „Signs of AI writing” auf — ein schönes Beispiel dafür, dass die besten Werkzeuge oft offen geteilt werden.